Stress – Was hat das mit unserer Gesundheit zu tun?


Was ist Stress?

Hier eine einfache Definition: „Stress ist die unspezifische Körperreaktion

auf jede Art von Beanspruchung“ (Hans Selye, Stressforscher und Endokrinologe).


Die meisten von uns haben schon von Eustress (positiver Stress) und Disstress (negativer Stress) gehört: Während Eustress gesundheitsanregend und belebend auf Körper und Geist wirkt, hat Distress eine schädliche und symptomatische Auswirkung auf den Körper. Stressoren für Eustress sind z.B. Sport, Konzentrationstraining, Aufregung oder Vorfreude auf ein Ereignis (Hochzeit). Mögliche Stressoren für Disstress sind z.B. ein voller Terminkalender, kritische Lebensereignisse (z.B. Tod des Lebenspartners, Scheidung, Gefängnisstrafe oder Krankheit) oder eine dauerhafte Belastung der Psyche.


Sowohl im privaten Umfeld als auch auf der Arbeit oder in Kombination kann sich Stress

entwickeln: Zu Hause vielleicht durch die Doppelbelastung Haushalt und Kinder, aktuell

kennen viele sogar die Kombi Homeoffice und Kinder inkl. Homeschooling. Auf der Arbeit können Dauerbelastung, hohe Arbeitsanforderungen und Termindruck – oder auch Mobbing! - zu einer stressreichen Entwicklung bis ins Burn- Out führen.



Übrigens: Auch Glaubenssätze können Stress begünstigen: v.a. hohe

Leistungsanforderungen an sich selbst, dauerhafter Perfektionismus oder dem Wunsch nach Anerkennung.




Was passiert im Körper bei Stress?

Stressreize werden durch die Nervenzellen der Sinnesorgane aufgenommen und im zentralen Nervensystem (im Gehirn) verarbeitet. Der Körper reagiert entsprechend. Er möchte den Gleichgewichtszustand (Homöostase) im Körper erhalten.


Starke Abweichungen leiten eine Stressreaktion ein:

Der Sympathikus wird aktiviert. Adrenalin wird ausgeschüttet. Der Körper bereitet sich auf Angriff oder Flucht vor und lässt uns – kurzfristig – Höchstleistungen vollbringen. Auch wenn heutzutage selten ein Säbelzahntiger auf uns lauert. Es folgt ein Anstieg der Herzrate, des Blutdrucks und der Atemfrequenz. Die Verdauung sowie die Hormonproduktion werden heruntergefahren. Das erklärt auch, warum Frauen mit Kinderwunsch geraten wird, sich „einfach“ zu entspannen. Oder warum manche Menschen bei Lampenfieber mit Übelkeit oder Durchfall reagieren. I.d.R. wird die Stressreaktion nach Bewältigung der (vermeintlich) bedrohlichen Situation

langsam beendet. So kann der Körper sich beruhigen.




Was passiert, wenn die bedrohliche Situation anhält?

Es kommt zu chronischem Stress: Hier wird u.a. Cortisol freigesetzt. Dies hat eine entzündungshemmende Wirkung. Das bedeutet, dass Immunsystem wird negativ beeinflusst und Krankheiten werden begünstigt. Bei starken und lang andauernden Stresseinflüssen kommt es zur Überforderung des vegetativen Nervensystems. Folge dieser Störung können psychosomatische Symptome bis hin zu funktionellen Störungen sein. Ein Krankheitsgefühl wird wahrgenommen. Typische Beispiele sind hier Spannungskopfschmerzen, chronische Rückenschmerzen, Asthmaanfälle und Migräneattacken und Erschöpfung.


Was wir tun können, um dem vorzubeugen, erfahrt ihr in Kürze...



Über mich:

Ich heiße Christina, bin 30 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserer Hündin Mali im südlichen Niedersachsen. Nach dem Abitur habe ich die Erzieherausbildung absolviert und arbeite bis heute in dem Beruf.

Im Spätsommer 2020 habe ich ein Fernstudium für Entspannungspädagogik und kurz darauf ein zweites in Gesundheitspsychologie (B.Sc.) begonnen. Die Bedeutung der Themen Gesundheit, Ernährung, Stress bzw. Entspannung war mir zwar

schon lange bekannt, doch richtig bewusst wurde diese mir erst, als bei mir diverse chronische und psychosomatische Krankheitsbilder auftraten. Nachdem die Schulmedizin an ihre Grenzen stieß, kam ich in die Selbstverantwortung. Eine radikale Ernährungsumstellung auf vorwiegend Obst und Gemüse folgte. Ich erkannte jedoch schnell, dass Ernährung nicht alles ist, wenn das Stresslevel dauerhaft erhöht bleibt. So bin ich auf diverse Entspannungsverfahren aufmerksam geworden und baue diese regelmäßig in meine Tagesroutine ein.

Ich habe ein großes Herz für Hunde. Meine eigene Hündin kommt aus dem Tierschutz und zeigt Angst und Leinenaggression. Ich habe gemerkt: Durch Entspannung (meine eigene und die meines Hundes) gelingt – neben Training - vieles leichter. Auch im Bereich Hundeverhalten und Stressreduktion steht dieses Jahr noch eine Ausbildung an.

Meine Herzensvision ist es, Menschen und ihre Hunde zu innerer Balance zu führen.

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